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Musikanten blasen gegen Trübsal bei Regenwetter

„Solange ihr dableibt, spielen wir“, verkündete Klemens Schreier dem Publikum im Klosterhof in Thierhaupten und sorgte damit für Lacher, denn: Während der Musikverein Thierhaupten am vergangenen Wochenende seine Serenade im Freien spielte, ließ der Blick gen Himmel durchgehend Regen vermuten. Nichtsdestotrotz konnten sich die Musikanten über zahlreiche Zuhörerinnen und Zuhörer freuen, die sich auf die mit Abstand aufgestellten Bierbänke verteilten. Es blieb bei leichtem Nieselregen, und so musste die Serenade bis zum letzten Ton nicht abgebrochen werden – auch, wenn zeitweise die Regenschirme im Publikum aufgespannt wurden.

Zunächst spielte die Jugendkapelle des Musikvereins ein eher modern gehaltenes Programm unter ihrem Dirigenten Andreas Glatzmaier. Zur Auswahl gehörten Stücke wie „Mambo No. 5“ und „The Bare Necessities“, bekannt aus dem Dschungelbuch. Es moderierten Maximilian und Veronika Kienberger, die bei „Summernight Rock“ dazu einluden, sich in eine laue Sommernacht einzufühlen und beim „Bozener Bergsteigermarsch“ an die mittlerweile zum zweiten Mal abgesagte Thierhauptener Festwoche dachten. Schuld am Ausfall war und ist die Corona-Pandemie. Damit nun zumindest die Serenade ohne Probleme über die Bühne gehen konnte, forderte der Musikverein seine Gäste dazu auf, deren Kontaktdaten in vorgefertigte Listen einzutragen. Und da es sich um einen Serenade 2021der wenigen Auftritte überhaupt in diesem Jahr handelte, nutzte Vorstandsvorsitzende Manuela Mair gleich die Gelegenheit, um im Namen des Vereins die D1- und die D2-Bläserprüflinge zu ehren.

Auch Klemens Schreier, der durch das darauffolgende Programm der Original D’Lechtaler Musikanten führte, sprach ein Kompliment an die Jugendkapelle aus: Angesichts der Pandemie konnten Proben häufig nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen stattfinden. Dennoch legte die Kapelle einen lobenswerten Auftritt hin: „Wir können stolz sein auf die Jugend, die nachkommt.“

Den Auftritt der Lechtaler Musikanten dirigierte Bernhard Kiss. Zum Programm gehörten Stücke wie „Ein junger Egerländer“ und „Ein halbes Jahrhundert“; den „Kaiserin Sissi Marsch“ haben die Lechtaler neu in ihr Repertoire aufgenommen. Zum Abschluss spielten sie die „Polka ins Glück“ – von Glück kann wohl die Rede sein, denn die Serenade ist den Thierhauptener Musikanten gerade so nicht ins Wasser gefallen.