Nachwuchs-Blasmusiker spielen im Klostersaal.Jugendkonzert 2013

Ganz im Zeichen der Jugend und Nachwuchsakteure im Musikverein Thierhaupten stand ein Konzert im Klostersaal. Fast 300 Gäste wurden unter dem Motto „Unsere Jugend macht Musik“ mit gekonnter Blasmusik unterhalten. Bereits zum neunten Mal fand die Veranstaltung der Vereinsjugend großen Anklang. Laut den Begrüßungsworten der Jugendleiterin Janina Scherbinski waren die Musiker nach fleißigen Proben ganz heiß auf ihren Auftritt auf der großen Bühne im Saal.

Quelle: Augsburger Allgemeine

 

 

600 Menschen packten mit an. Jetzt gab es ein Dankeschön. Mit einem zünftigen Fest für rund 350 Helfer hat Thierhaupten den Schlussstrich unter der Festwoche 2013 gezogen. Vom 9. bis 15. August nutzte der Musikverein Thierhaupten die Gelegenheit, um sein 150. Jubiläum zu feiern. Zudem wurden in Thierhaupten das 40. Bezirksmusikfest und „60 Jahre Bezirk 15“ im Allgäu-Schwäbischen Musikbund gefeiert.nachfeier

Franz Hölzl, Vorsitzender des Musikvereins und diesjähriger Festleiter, war stolz, dass jeden Tag das Zelt bei gutem Wetter voll war, es keine Unfälle gab und nur kleinere Zwischenfälle zu notieren waren. Aufgrund der siebentägigen Feierlichkeiten wurde in diesem Jahr die Schallmauer von 600 freiwilligen Helfern (bislang rund 450) durchbrochen, die 13500 Arbeitsstunden geleistet hatten. „Da ist längst aber noch nicht alles erfasst“, vermutete Franz Hölzl hier eine nicht zu kleine Dunkelziffer.

Das Engagement der Helfer ließ sich der Jubelverein aber auch etwas kosten, schließlich wurden insgesamt 7600 Freizeichen für Getränke und Essen ausgegeben, teilte Hölzl den über 350 Gästen beim Helferfest mit. Dass sich die Festwoche auch finanziell gelohnt haben dürfte, lässt ein Ausschank von über 520 Hektolitern an Getränken und der Verkauf von über 11000 halben Hähnchen vermuten.

Ein großes Lob verteilte Hölzl insbesondere an die Ortsvereine für deren guten Zusammenhalt: „Wo man Thierhauptener braucht, sind sie da!“, so der stolze Vorsitzende. Auch aus seinem Innenleben machte Franz Hölzl keine Mördergrube und verriet, dass der Auftritt der Gastkapelle The Lavi Orchestra aus Israel sein persönlich schönstes Erlebnis war. „Ich war tief berührt, welchen großen Applaus die jungen Musiker aus Israel im Zelt erhalten haben und wie weltoffen sich hier das Publikum gezeigt hat.“

Nach dem Spanferkelbraten erinnerten Mathias Reiter und Markus Birkner mit einer Powerpoint-Präsentation an die abwechslungsreiche Festwoche mit dem Gemeinschaftschor im Klosterhof mit über 1000 Musikanten, den prächtigen Festumzug mit bunten Blumenwagen, der Ausstellung „Reiten-Fischen-Jagen“ oder den Festgottesdienst mit Weihbischof Florian Wörner. Besonders unterhaltsam waren eingespielte Filmsequenzen im Zeitraffer vom Aufbau des Festzelts oder ein Zusammenschnitt der Darbietungen beim „Wettkampf der Blasmusik“.

Sieger-Ballon flog 93 Kilometer weit.

Ein weiterer Unterhaltungspunkt war die Bekanntgabe der Gewinner beim Luftballonwettbewerb. Bis in 93 Kilometer entfernte Taufkirchen schaffte es der Siegerballon von Amelie Braun aus Thierhaupten. Gefolgt auf den Plätzen von Celina Pöschl aus Herbertshofen (Fundort Ballon Kumhausen, 92 Kilometer Entfernung), und den weiteren Gewinnern Linus Lentscher (Fraunberg, 82 km), Anna Wackerl (Eiting, 76 km) und Moritz Leopold (Langenbach, 71 km), die allesamt aus Thierhaupten stammen.

Quelle: Augsburger Allgemeine

 

 

Verantwortliche freuen sich über den Ablauf. Tausende Besucher feierten mit 

Sieben Tage lang haben Tausende Besucher in der Marktgemeinde Thierhaupten dieFestwoche  011 47. Festwoche gefeiert und dabei dem 150. Geburtstag des Musikvereins, dem 60-jährigen Jubiläum des Bezirks 15 im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) und dem 40. Bezirksmusikfest gedacht.

Glücklich war Angela Ehinger, Vorsitzende des Bezirks 15 im ASM, am vergangenen Donnerstag, am Ende des Auftritts der Festkapelle Original D‘Lechtaler Musikanten. „Eine gigantische Festwoche, an der sich Höhepunkt an Höhepunkt reihte, wie Perlen an einer Kette“, so Ehinger. Ein kräftiges „Dankeschön“ sagte sie in Richtung der stets gut gelaunten Thierhauptener Musiker im Organisationsteam und der vielen Gäste, die jeden Tag für ein „volles Haus“ sorgten.

Eine „grandiose Festwoche der Superlative“ sah Schirmherr und Bürgermeister Franz Neher und richtete ein großes Kompliment an alle Verantwortlichen des Musikvereins Thierhaupten, die in der Geschichte der Festwoche zum neunten Mal als Organisatoren gefordert waren. „Künftig wird es für die weiteren Ausrichter schwer werden, diese Festwoche zu toppen“, so Neher. Dass die Festwoche wieder „top“ war, lag laut Franz Neher auch an den vielen treuen Gästen aus dem schwäbischen und altbayerischen Bereich, die immer wieder gerne in dem Ort feiern.

Franz Hölzl, der in der einjährigen Vorbereitungszeit als Festleiter das Zepter fest in der Hand hielt und zudem Vorsitzender des Musikvereins ist, lobte sein tolles Team mit überaus zuverlässigen Menschen. Im Rahmenprogramm waren für ihn der Festumzug mit 31 Musikkapellen und herrlichen Motivwagen, dem Festgottesdienst mit Weihbischof Florian Wörner, dem Gemeinschaftschor mit 1077 Musikern im Klosterhof, dem böhmischen Abend unter der charmanten Moderation von Rundfunkstar Georg Ried und dem „Wettkampf der Blasmusik“ die Höhepunkte.

Hölzl freute sich zudem, dass die Blasmusik selbst derzeit „in“ ist, wie selten zuvor. „Es war herrlich anzusehen, wie sich unser Festzelt auch dann bis auf den letzten Platz füllte, wenn Blasmusik auf dem Programm stand“, so Hölzl erleichtert. Peter Urban aus Thierhaupten, selbst mehrmals als Festleiter aktiv, stieß ins selbe Horn: „Bewundernswert, welches Besucherpotenzial für Blasmusik vorhanden ist!“

Die meisten Gäste dürften beim Stimmungsabend mit der Showband Oh la la auf dem Festgelände gewesen sein, als mit rund 6000 Besuchern fast schon ein Ausnahmezustand herrschte und alle ehrenamtlichen Helfer am Leistungslimit arbeiteten. Aber auch die Showbands Ois Easy und die Joe Williams Band enttäuschten ihre Fans bei ihren fulminanten Auftritten nicht.

Voll des Lobes waren die Gäste wieder über den mit 5,90 Euro günstigen Bierpreis und die schmackhafte Zeltküche. Küchenchef Werner Mayr hatte täglich für Küche und Geschirrmobil die Unterstützung von rund 50 Helfern, nicht mitgerechnet das Personal, das täglich den Kartoffelsalat selbst frisch zubereitet hat. Insgesamt dreimal überprüften Gesundheitsamt und Lebensmittelkontrolle die Sauberkeit der Küche. „Wir bekamen für unseren optimalen Ablauf großes Lob der Kontrolleure, die unsere Küche als Musterbeispiel für andere Volksfeste deklarierten“, so Werner Mayr, der jeden Tag mehr die sieben Tage dauernde Festwoche in den Knochen spürte.

Einige kritische Stimmen gab es von Besuchern über den ganz genau arbeitenden Sicherheitsdienst, der besonders bei Kindern und Jugendlichen kritisch auf das Alter geschaut hat. Jens-Christian Maschke vom BSD-Security-Service erinnerte, dass er und sein Personal nur das umgesetzt haben, was im Vorfeld bei einem runden Tisch mit Veranstalter, Jugendamt und Polizei besprochen worden war. Nach Maschkes anfänglichen Bedenken zeigte sich die Festwoche als „unproblematisch“ und im Ablauf „traumhaft“.

Als „Festzelt-Hits“ haben sich in diesem Jahr zweifelsfrei die Titel „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und „Applaus, Applaus“ der Sportfreunde Stiller gezeigt – und dieser Titel kann für die ganze Veranstaltung gelten.

Quelle: Augsburger Allgemeine

 

 

Die Premiere dieser besonderen Veranstaltung verfolgen über 2500 Besucher. Eine Jury bewertet die vier Kapellen, zwei teilen sich den dritten Platz. 

Mit einem einzigartigen Schauspiel beim „Wettkampf der Blasmusik“ endete am vergangenen Donnerstag die siebentägige Festwoche in Thierhaupten. Dabei setzte sich der Musikverein Ellgau gegen die Konkurrenz durch und freute sich über den „Blasmusik-Pott“ und eine Gewinnprämie von 500 Euro.Festwoche  010

Erstmals in der Geschichte des Bezirks 15 im Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM) wurde dieser spektakuläre Wettstreit durchgeführt. Der ASM feierte im Rahmen der Festwoche Thierhaupten sein 60-jähriges Gründungsfest und das 40. Bezirksmusikfest, dazu passte die Premiere. Organisiert wurde dieser Kapelle-Wettbewerb, der bereits seit vielen Jahren besonders im Allgäu für Furore sorgt, von Andreas Kiss, der dafür auch ein Sonderlob der Bezirksvorsitzenden Angela Ehinger einheimste. Vor über 2500 Zuschauern im vollen Zelt und einer kritischen Jury spielten vier Kapellen auf.

Ein wahres Feuerwerk unter dem Motto „Amerika“ brannte zu Beginn gleich die Kapelle des Musikvereins Ellgau ab. Fahnenschwenkend wurde eine Parade zum Einzug ins Zelt nachgeahmt. Die Aktiven trugen einen Zylinder mit „stars and stripes“ im amerikanischen Stil. Im schwarzen Abendkleid sang Christine Rauch „All night long“ von Lionel Richie oder „Everybody needs somebody“ von den Blues Brothers und wurde dabei von feschen „Cheerleadern“ unterstützt. Magdalena Malik unterstrich mit ihrem Klarinettensolo ihre Ambitionen auf den Titel „bester Solist“. „Insgesamt ein halbes Jahr haben wir auf diesen Auftritt hingearbeitet“, gestand Dirigent Manfred Braun nach dem 20-minütigen Power-Auftritt.

Die Blaskapelle Baar, die erst 2001 gegründet wurde, trat mit Aktiven im Alter von 16 bis 25 Jahren auf. Auf das Lied „Bayern“ von „Haindling“ reimten die Baarer auf ihre Brauerei und dem Reinheitsgebot einen originellen Text, wobei es sogar den anwesenden Brauereibesitzer Freiherr Franz Groß von Trockau nicht mehr auf der Bank hielt. Mit „Brennende Herzen“ bewarb sich Gastspieler Mathias Reiter mit einem Tenorhorn-Solo um den „Solistentitel“, wobei sich die Fans in der ersten Reihe über „fliegende Rosengrüße“ freuen durften. Viel Schwung in die Show brachten die Baarer ferner mit dem Marsch „Dem Land Tirol die Treue“. Mit 38 Aktiven und ihrem „Power-Dirigenten“ Georg Miller war die Schwäbische Trachtenkapelle Hirblingen am Start. Ein fulminanter Auftritt unter dem Motto „Frauen“ mit der „Katharinen-Polka“, „Der Fischerin vom Bodensee“, „Heidi“ oder der „Pippi-Langstrumpf-Filmmusik“ und dem Einzel-Solisten Martin Schmid am Bariton-Saxophon ließen die Hirblinger zu einem heißen Anwärter auf den Sieg werden.

Die weiteste Anreise hatten die Musikanten aus Schmiechen, die mit dem Defiliermarsch gleich für Schwung sorgten. Es folgte die Geburtstagspolka „Ein halbes Jahrhundert“, mit der dem gastgebenden Musikverein Thierhaupten zum 150-jährigen Jubiläum gratuliert wurde, „Heut is so a scheener Dog“ und einem Trompetensolo.

Die Jury kürte Ellgau mit deutlichem Vorsprung vor Hirblingen zum Sieger. Baar und Schmiechen durften sich den dritten Rang teilen. Beste Solistin wurde Magdalena Malik aus Ellgau, die mit ihrem Klarinetten-Solo überzeugte, und somit auch diesen Preis mit von der bayerischen Seite des Lechs auf die Schwäbische mitnehmen konnte.

Quelle: Augsburger Allgemeine

 

 

Die Sonderschau „Reiten-Jagen-Fischen“ lockt ein interessiertes Publikum an.

Der siebte und letzte Festtag der diesjährigen Festwoche wurde gestern in Thierhaupten gefeiert.Festwoche  008 Dabei zog die Sonderschau „Reiten-Jagen-Fischen“ viele Interessierte an.

Unmittelbar neben dem Festgelände präsentierten der Reit- und Fahrverein Thierhaupten-Ötz, die Jagdgenossenschaft Thierhaupten und der Fischerverein Thierhaupten die Schau mit einem breiten und bunten Programm. Jagdhornbläser machten auf die Aktionsfläche der Jäger aufmerksam. Dort zeigten zum Beispiel die Falkner aus Odelzhausen drei Tiere in Aktion, die später gestreichelt werden durften. Neben einer Hundeshow wurden präparierte Tiere aus heimischen Wäldern und Fluren gezeigt. Dazu verwöhnten die Jäger die Besucher mit Wildgulasch aus heimischen Wäldern.

Lebende Tiere aus den Weihern Thierhauptens und des Lechs standen beim Fischerverein im Mittelpunkt. In einem Bassin konnten Karpfen aus drei Jahrgängen bestaunt oder ein Gräten- und Gerippen-Modell eines Karpfens genau unter die Lupe genommen werden. Sehr zurückhaltend, jedoch erstaunt, betrachteten die Gäste die Edelkrebse von Vitus Sturm. Das Team um Vorsitzenden Manfred Stiglmair hatte mit Zielfischen, Rutenbauen aus Bambusrohren, Fliegenbinden und Kinderfischen weitere tolle Aktionen aufgeboten, die andauernd belagert waren.

Den meisten Platz benötigte Hildegard Steiner mit ihren Pferden und Ponys auf der Aktionsfläche. So gab es „Show- und Westernreiten“, eine Hunde „Agility“-Vorführung und Ponyreiten rund um die Uhr.

„Tierisch gut“ fanden viele Besucher diese Attraktionen zur Festwoche in Thierhaupten, die am gestrigen Abend mit demFestwoche  009 „Wettkampf der Blasmusik“ sein Ende nahm.

Quelle: Augsburger Allgemeine