Herzlich Willkommen auf der Homepage des Musikvereins Thierhaupten 1863 e.V.!

 Startseite


Märchenhafte Klänge im alten Kloster

 

Zum traditionellen Osterkonzert lud der Musikverein Thierhaupten 1863 am Ostersonntag ein. Wie in jedem Jahr folgten viele Musikbegeisterte dieser Einladung in den Herzog-Tassilo-Saal im Kloster Thierhaupten. Dort wurden sie mit märchenhaften Klängen belohnt.Osterkonzert 2017

Zum Auftakt gaben die Musikanten unter der Leitung von Jasmin Zimmer „Pinocchio“ von Alex Poelman zum Besten. Die Geschichte der kleinen Holzpuppe, deren Nase durch Lügen wächst, dürfte jedem bekannt sein. Anschließend wurde eine Geistergeschichte erzählt – „Das Waschweib“ von Alexander Reuber. Die erbschleicherische Magd, welche des Nachts ihre Sünden reinwaschen muss, sorgte für so manche Gänsehaut. Mit „The Wind in the Willows“ von Johan de Meij, einem vertonten Märchen, beendeten die Aktiven den ersten, anspruchsvollen Teil des Konzertes. Nach einer kurzen Pause wurde der Zuhörer bei „Imagasy“ von Thiemo Krass angeregt, seiner eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen, bevor mit dem „Wizard of Oz“ von Harold Barnes erneut ein Märchen klangvoll den Saal erfüllte.

Einen Abstecher in die Welt der Musicals brachte das bekannte Stück „Das Phantom der Oper“ von Andrew Lloyd Webber. Das entstellte Musikgenie, das im Verborgenen lebt, war das letzte mystische Wesen des Abends. Zum Schluss kündigte Moderatorin Anja Gastl das Stück „Giants of Rock“ von Michael Nover an. Die bekanntesten Klassiker dieser Musikrichtung vertrieben auch die letzten trübseligen Gedanken. Erst nach zwei Zugabendurften die Musikanten die Bühne verlassen.

Der tosende Beifall belohnte für die monatelange Probenarbeit der Musiker

Quelle: Augsburger Allgemeine


Der MVT feierte bis der Arzt kommt

 

Am Abend des Faschingssamstags war es wieder soweit. Der Musikverein Thierhaupten 1863 e. V. lud zum alljährlichen Faschingsball in den Herzog-Tassilo-Saal ein. Bei fetziger Musik, gutem Essen und abwechslungsreichem Programm feierten viele Narren bis weit nach Mitternacht. Faschingsball

Die Aktiven der Original D´Lechtaler Musikanten wählten das Motto Krankenhaus und boten beim Einmarsch mit Ärzten, Schwestern aber auch Patienten einen herrlich komischen Anblick. Sogar auf einer Trage oder im Rollstuhl wurden „verletzte“ Musiker in den Saal befördert. Dann folgten ausgelassene Stunden quer durchs Repertoire der D´Lechtaler unter der Leitung von „Chefarzt“ Bernhard Kiss. Die Tanzwütigen im Saal kamen voll auf ihre Kosten. Vom ersten bis zum letzten Stück war die Tanzfläche gut gefüllt. Wer eine Pause brauchte konnte sich an der Bar erfrischen, welche diesmal im Saal aufgebaut war.

Eine kurze Verschnaufpause für die Musikanten bot die Showeinlage der Garde mit Prinzenpaar des TSC Holzheim. Die Tanzdarbietungen kamen bei den Gästen gut an und wurden mit viel Beifall belohnt. Im Hintergrund hatte der Musikverein eine große Aufgabe zu erfüllen. Erstmalig wurde die Bewirtung von den Vereinsmitgliedern selbst übernommen. So gab es hinter den Kulissen verschiedene Teams zur Essensvorbereitung, am Bierausschank oder zur Bedienung der Gäste. Letzter Höhepunkt war die Auflösung der alljährlichen Saalwette. Leider gelang es dem Publikum nicht, 17 Mitglieder der Jugendkapelle 1977 samt Instrumenten vor die Bühne zu bringen. Es erschienen nur 14 an der Zahl. Trotz verlorener Wette spielten die ehemaligen Jugendlichen ein kurzes Ständchen.


Ein Kater erlebt Abenteuer mit Musik

 

Einen etwas anderen Ansatz verfolgte der Musikverein Thierhaupten in diesem Jahr mit seinem traditionellen Weihnachtskonzert. Nicht nur, aber vor allem für Kinder gedacht war eine musikalische Märchenaufführung. Die Idee dazu kam von Dirigentin Jasmin Zimmer, und bei Vorsitzendem Markus und dem Gesamtorchester stieß sie dabei auf offene Ohren.Kinderkonzert

Ausgesucht wurde die Geschichte des Gestiefelten Katers, der seinem ärmlichen Herrn zu unverhofftem Ansehen, Reichtum und einer Prinzessin verhalf. Schon die Vorbereitung verlief zweigleisig: Während die Musiker zusammen mit Jasmin Zimmer an vielen Terminen die musikalische Aufarbeitung und Begleitung der Geschichte probten, waren die Kinder aufgerufen, ein Bild zum Märchen zu malen.

31 Kunstwerke gingen schließlich beim Musikverein ein, der sich dazu entschied, Luisa Laskis Kater auf das Einladungsplakat zu übernehmen. Den Einsteiger des etwas anderen Konzertes im voll besetzten Tassilosaal des Klosters bildete eine Bodypercussion: Die Kinder versammelten sich vor der Bühne, und unter Anleitung von Katharina Herzog und Kathrin Schmid wurde passend zur Musik gestampft, geklatscht und geklopft. Lautstark mussten die Kleinen anschließend „Max“ nach dem Märchenerzähler rufen, ehe es mit Max Weixlers Erscheinen richtig losgehen konnte.

Gekonnt wurde die Geschichte vorgelesen, der gehörte Text anschließend von der Musik nochmals entsprechend leicht fließend oder auch dramatisch aufgearbeitet und teilweise auch untermalt. Am Ende bekamen der Müllerssohn die Prinzessin, die Musiker und der Erzähler einen tosenden Applaus und die Künstler der sechs schönsten Bilder einen Preis.

Quelle: Augsburger Allgemeine


D’Lechtaler Musikanten nehmen Abschied

 

Der langjährige Dirigent Hans Kaiser hört auf und wird zum Ehrendirigenten ernannt

Was schon zur Jubiläumsfestwoche anklang, ist jetzt offiziell: Hans Kaiser, Aushängeschild und langjähriger Dirigent der Original d’Lechtaler Musikanten, verabschiedete sich im Rahmen der Weihnachtsfeier und wurde gleichzeitig zum Ehrendirigenten ernannt. Stimmungsvoller hätte der Rahmen kaum sein können: Nach der Eröffnung durch die Jungbläser hörten die zahlreichen Gäste im Tassilosaal eine von Elisabeth Michels vorgetragene Weihnachtsgeschichte. Den musikalischen Mittelabschnitt bestritt die Jugendkapelle, wobei Bezirksvorsitzende Angela Ehinger und Vorsitzender Markus Birkner die Urkunden und Leistungsabzeichen für die absolvierten D-Prüfungen übergaben.Weihnachtsfeier 2016

Als anschließend die Original d’Lechtaler Musikanten die Bühne übernahmen, war deren Dirigenten Hans Kaiser anzumerken, dass es diesmal ein ganz besonderer Auftritt für ihn war. In der gewohnten, an Ernst Mosch erinnernden Weise dirigierte er unter anderem die extra einstudierte Teruska Polka, ehe Markus Birkner ans Mikrofon trat und Hans Kaiser und dessen Verdienste lobte. Seit seinem Zuzug nach Thierhaupten ist der blasmusikbesessene „Kaiser-Hansl“ ein fester Bestandteil des Vereins und seit 1998 nicht nur Dirigent der Original d’Lechtaler Musikanten, sondern auch deren Gesicht.

Seine Art, die böhmische Blasmusik zu interpretieren und die quasi nebenher laufenden Aktivitäten in weiteren Musikgruppen als Sänger und Schlagzeuger und auch als Hochzeitslader, machten ihn in allen Gassen bekannt. „Wir wissen schon, wie er die ausgewählten Stücke gespielt haben will. Da steht manches nicht in den Noten, aber ein kleiner Fingerzeig oder ein Wackler mit der Hüfte genügen“, schilderte Markus Birkner die über die Jahre gewachsene Verbindung der Lechtaler Musikanten zum Mann am Pult. Zusammen mit seinem Stellvertreter Andreas Kiss ernannte Birkner Hans Kaiser zum Ehrendirigenten der Original d’Lechtaler Musikanten.

Ebenso wichtig sei für den Verein seine stets hinter den Kulissen agierende Gattin Anneliese, bei der sich Birkner mit einem Blumenstrauß bedankte. Der Geehrte war sichtlich gerührt und dirigierte zum Abschluss der Weihnachtsfeier den Gemeinschaftschor aus Jungbläsern, Jugendkapelle und Lechtaler Musikanten.

Wer die Nachfolge von Hans Kaiser antritt, ist offiziell noch nicht bekannt.

Quelle: Augsburger Allgemeine